So mancher Amateur am Poker-Tisch kommt nicht mehr ganz mit, wenn sich die Profis unterhalten. Was ist die “german virgin” oder wieso spielt plötzlich Anna Kurnikova mit? Diese beiden Beispiele sind sehr populär: Anna Kurnikova ist das Synonym für gut aussehen aber immer verlieren, denn die gleichnamige Tennisspielerin hatte auf Grund ihrer optischen Reize zwar keine Probleme lukrative Werbeverträge abzuschließen, ein Tennis-Turnier gewann sie jedoch nie. Die Initialien A.K. stehen beim Pokern für die Poker-Hand As-König beim Texas-Holdem. viele Spieler gehen mit As-König ein hohes Risiko, weil sie sich in einer starken Position sehen, verliere jedoch häufig damit. Ob man mit dieser Poker-hand wirklich häufiger verliert als statistisch erwartet sei mal dahingestellt, in der subjektiven Wahrnehmung jedoch bestimmt. Weshalb die doppelte neun als “german virgin” bezeichnet wird dürfte sich schnell jedem erschließen, der dieses Blatt einmal in englischer Sprache ausspricht…
Solche humorvollen Poker-Fachbegriffe entstehen häufig durch zufällige Beobachtungen oder Assoziationen in verschiedensten Sprachen in lustigen Runden. Der Poker-Profi kennt sie natürlich alle, und so können sich die Experten teilweise unterhalten ohne dass der Laie dem Poker-Fachgespräch folgen kann. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister, der Anfänger sollte nicht versuchen mit Gewalt auf einer Stufe mit den Profis zu kommunizieren, Geduld ist gefordert. Wichtiger sind erstmal die Basics: Jeder Poker-Spieler, der sich an einen realen Pokertisch setzt und vielleicht vorher “nur” viel im Internet gespielt hat sollte die Grundbegriffe im Schlaf beherrschen: Kicker, Flop oder Nuts müssen bekannt sein, denn wer am realen Tisch anfängt sich über sowas Gedanken zu machen dem fehlt die Konzentration für das Wesentliche am realen Poker-Tisch: das Bluffen!












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